Kai Burmeister und Maren Diebel Ebers im Amt bestätigt.

IG Metall Gaggenau gratuliert herzlich.

Auf der 23. Ordentlichen Bezirkskonferenz des DGB Baden‑Württemberg wurden Kai Burmeister (97 %) und Maren Diebel‑Ebers (98 %) mit starken Ergebnissen in ihren Ämtern bestätigt. Beide treten ihre zweite Amtszeit als Vorsitzender und stellvertretende Vorsitzende des DGB Baden‑Württemberg an. Die IG Metall Gaggenau gratuliert herzlich.

Soziale Gerechtigkeit als Leitlinie

Rund 100 Delegierte aus den acht DGB‑Gewerkschaften kamen unter dem Motto „Stärker mit uns“ im Forum am Schlosspark zusammen. Im Mittelpunkt standen die künftige Ausrichtung des DGB sowie klare industrie‑ und sozialpolitische Positionierungen.

Burmeister betonte:

„Wir wollen Industrieland bleiben. Entlassungen zeigen wir die rote Karte.“

Diebel‑Ebers ergänzte:

„Wir werden um Standorte und jeden Arbeitsplatz kämpfen.“

Beide forderten ein Bündnis der Vernunft zwischen Politik, Wirtschaft und Gewerkschaften. Vom Land erwartet der DGB einen Rettungsschirm für bedrohte Industriearbeitsplätze, von den Unternehmen klare Investitions- und Beschäftigungszusagen.

Gleichstellung, Betreuung, gute Arbeit

Die Vorsitzenden machten deutlich, dass soziale Gerechtigkeit alle Lebensbereiche betrifft – von guter Bildung über bezahlbares Wohnen bis zu verlässlicher Betreuung.

„Der Teufelskreis aus Personalmangel, Überlastung und eingeschränkten Kita‑Zeiten muss endlich durchbrochen werden“, so Burmeister.

Grußworte aus Politik und DGB

Mit politischen Impulsen wandten sich an die Delegierten:

  • Ministerpräsident Winfried Kretschmann
  • DGB‑Vorsitzende Yasmin Fahimi
  • Wirtschafts- und Arbeitsministerin Dr. Nicole Hoffmeister‑Kraut

Kretschmann hob hervor, wie zentral Innovation und Investitionen für Wertschöpfung und demokratische Stabilität im Land sind.

Wahlen und Ausblick

Am Nachmittag wählten die Delegierten die Regionsgeschäftsführer*innen der sechs DGB‑Regionen. Zudem berieten sie über industriepolitische Anträge und das künftige Arbeitsprogramm des DGB Baden‑Württemberg.

Mehr Präsenz vor Ort, Gespräche mit Beschäftigten und starke Mitmachangebote sollen die Gewerkschaften weiter stärken. Ein erster Höhepunkt wird die Kundgebung „Es reicht!“ am 28. Februar in Stuttgart – mit der klaren Botschaft:

Entscheidungen sind nötig, die Betriebe und Kommunen stärken, Arbeitsplätze sichern und Investitionen ermöglichen.