Stufenweise Entgelterhöhungen
Die Beschäftigten dürfen sich in den kommenden Jahren auf Lohnsteigerungen freuen:
- 2,0 % mehr Geld ab 1. Juni 2026
- Weitere 2,2 % ab 1. Juli 2027
Damit wird der wirtschaftlich schwierigen Lage ebenso Rechnung getragen wie der Notwendigkeit, Einkommensverbesserungen zu schaffen.
Einmalzahlungen als sofortige Entlastung
Zusätzlich sieht der Abschluss vor:
- 300 Euro Einmalzahlung im April 2026, anteilig für Teilzeitbeschäftigte
- 150 Euro Einmalzahlung für Auszubildende
In Betrieben, die nachweislich wirtschaftlich angeschlagen sind, kann die Einmalzahlung verschoben werden – sie muss jedoch spätestens 2027 ausgezahlt werden.
Bessere Bedingungen für Auszubildende
Auch die Nachwuchskräfte profitieren. Die Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Stufen um
- +30 € ab 1. Juni 2026
- weitere +30 € ab 1. Juli 2027
Damit erhalten auch junge Beschäftigte ein gutes Plus.
Starke Beteiligung aus den Betrieben
Die Verhandlungen wurden von zahlreichen Aktionen begleitet. Allein in Laupheim beteiligten sich rund 500 Beschäftigte an einer verhandlungsbegleitenden Kundgebung – ein klares Signal, wie wichtig den Kolleginnen und Kollegen ein gutes Ergebnis war. Auch die Kolleg*innen von RUF|Betten hatten in zwei Warnstreiks für die nötige Unterstützung gesorgt.
Der zuständige IG Metall‑Verhandlungsführer, Matthias Fuchs, bezeichnete das Ergebnis als „eines, das in die Zeit passt“: In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld seien Verbesserungen und Anerkennung für die Beschäftigten erreicht worden.
Der Tarifvertrag läuft bis 31.01.2028.